Wandern in der Urdenbacher Kämpe
Bäume, Mythen, Auenblicke
 
 
 

Die Urdenbacher Kämpe,

das Kleinod im Süden des Stadtgebiets, ist nicht nur Düsseldorfs größtes Naturschutzgebiet, sie wurde auch von der Europäischen Union als besonders schützenswert eingestuft und in die Natura 2000 Liste aufgenommen.

Sie ist außerdem  als FFH Gebiet (FFH = Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)ausgewiesen. Das bedeutet, dass hier besonders schützenswerte und seltene  Pflanzen und Tiere zu finden sind, die teilweise auf der sogenannten Roten Liste stehen, wie z.B. Steinbeißer (Fisch) und Kammmolch, Vögel wie Pirol und Steinkauz, die Sumpf-Wolfsmilch,  sowie seltene Gras- und Schilfarten.

 Ein Spaziergang oder eine Wanderung lohnen sich hier zu jeder Jahreszeit. 

Sie werden herausfinden, wie wohltuend entspannend und wunderschön unsere „Auenblicke“ zu genießen sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als eine der wenigen, nicht eingedeichten Auenlandschaften in NRW nimmt die Urdenbacher Kämpe bei Hochwasserereignissen riesige Wassermengen auf. Überschwemmungen beschert uns Vater Rhein beinahe jedes Jahr. Die Kämpe fungiert dabei als riesiges Wasserauffangbecken, schützt dadurch die Region Düsseldorf vor Überflutungen. 

 

Erstaunlicherweise ist genau hier eine besonders große Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren zu finden. Trotz oder gerade wegen der oft schwierigen Umweltbedingungen haben sie in der Aue ihre idealen Lebensräume gefunden.  Im Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe gibt es für sie  Schutz und genügend Nahrung, weil Vater Rhein mit seinem Hochwasser das Land, seine Wiesen und Wälder mit fruchtbaren Schlämmen düngt. Tiere und Pflanzen haben sich an die mal trockenen, mal feuchten Zeiten angepasst, finden ihren Lebensraum, bzw. ihre Nische zum Wohle der Arterhaltung und Vermehrung.